Therapeutische Kontaktlinsen
Irregulärer Astigmatismus
Ursachen für die unregelmässige Verformung der Augenoberfläche und im speziellen der Hornhaut gibt es mehrere. Stark reduziertes Sehen trotz „ideal“ korrigierter Brille ist ein typisches Symptom dafür. Kontaktlinsen verhelfen hier wieder zu einem normalen Durchblick.
Als irregulärer Astigmatismus wird eine Hornhautverkrümmung bezeichnet, welche keinem regelmässigen Muster folgt. Meist erwirbt man irregulären Astigmatismus als Folge einer Erkrankung, eines Unfalles oder in Folge einer Augenoperation. Nicht selten sind auch Narben der Hornhaut ein zusätzliches Sehhindernis zur Unregelmässigkeit. Sie können zu grossen Einschränkungen im Sehen aber auch der täglichen Arbeit und Lebensqualität führen. Die enge Zusammenarbeit zwischen Ihrem Kontaktlinsenspezialisten und Ihrem Augenarzt ist in diesen Fällen besonders wichtig und hilfreich.
Sehr oft sind Brillengläser als Korrekturmittel in diesen Fällen nur bedingt geeignet. Kontaktlinsen stellen ein idealeres Hilfsmittel zur erheblichen Verbesserung des Sehens dar, da sie die Unregelmässigkeit auskorrigieren können.
Modernste Technologien ermöglichen ein punktgenaues Vermessen der Augenoberfläche und somit eine präzise Anpassung der Spezial- Kontaktlinsen.

Die Korrektur der irregulären Hornhautverkrümmung erfolgt bei ausgeprägtem Zustand in der Regel mit formstabilen Kontaktlinsen. Bei weniger ausgeprägten Formen können auch speziell weiche Kontaktlinsen verwendet werden. Eine Anpassung von Kontaktlinsen bei irregulärem Astigmatismus erfordert ein ausserordentliches Mass an Präzision und Erfahrung. INTERLENS-Spezialisten sind dafür ausgebildet.
Sehr oft sind Brillengläser als Korrekturmittel in diesen Fällen nur bedingt geeignet. Kontaktlinsen stellen ein idealeres Hilfsmittel zur erheblichen Verbesserung des Sehens dar, da sie die Unregelmässigkeit auskorrigieren können.
Modernste Technologien ermöglichen ein punktgenaues Vermessen der Augenoberfläche und somit eine präzise Anpassung der Spezial- Kontaktlinsen.

Die Korrektur der irregulären Hornhautverkrümmung erfolgt bei ausgeprägtem Zustand in der Regel mit formstabilen Kontaktlinsen. Bei weniger ausgeprägten Formen können auch speziell weiche Kontaktlinsen verwendet werden. Eine Anpassung von Kontaktlinsen bei irregulärem Astigmatismus erfordert ein ausserordentliches Mass an Präzision und Erfahrung. INTERLENS-Spezialisten sind dafür ausgebildet.
Keratokonus / Keratoglobus
Die Beschaffenheit der Hornhaut des Auges kann durch Erkrankungen verändert sein, so dass ein normales Sehen auch mit Brille nicht mehr möglich ist. Hier schaffen Kontaktlinsen wieder den nötigen Durchblick.
Die Hornhaut (Cornea) des Auges gilt als dessen optisches Fenster. Sie hat eine sehr regelmässige, uhrglasartige Form und ihr Gewebe vereinigt eine hohe Durchsichtigkeit und Elastizität.
Als Keratokonus bezeichnet man eine krankhafte Veränderung der Hornhaut, welche nebst einer lokalen Verdünnung auch eine besonders irreguläre, d. h. unregelmässige Verformung der Hornhaut bewirkt. Diese oft im zweiten bis dritten Lebensjahrzehnt auftretende nichtentzündliche Veränderung, welche auch augenärztlich überwacht werden sollte, führt zu einem verschwommenen Sehen auf alle Entfernungen.
Der Keratokonus ist im Anfangsstadium sehr diskret und mit Brillengläsern noch gut korrigierbar. Im späteren Verlauf ist jedoch die Brille nicht mehr ausreichend und die Kontaktlinse ist, neben verschiedener zum Teil experimenteller Hornhaut Operationen (z.B. Hornhauttransplantat, Intracorneale Ringsegmente, Crosslinking), das einzig mögliche Hilfsmittel für ein gutes Sehen. Der Keratokonus kann sich in jedem Stadium seiner Entwicklung spontan stabilisieren oder auch in einen progressiven Verlauf übergehen.
Diese, bei einem geringen Bevölkerungsanteil auftretende Hornhautveränderung hatte wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Kontaktlinse. Finden sich doch unter den ersten, im Jahr 1885 dokumentierten, Versuchspersonen für Kontaktlinsen bereits Fälle von Keratokonus.
Als Keratoglobus bezeichnet man die sehr seltene Verdünnung und Vorwölbung der Randregionen der Hornhaut. Dadurch verändert sich die Form ebenso, jedoch geringer und regelmässiger als beim Keratokonus. Kontaktlinsen und Brillen sind gut geeignete Sehhilfen. Modernste Technologien ermöglichen ein punktgenaues Vermessen der Augenoberfläche und somit eine präzise Anpassung der Spezial-Kontaktlinsen. Die enge Zusammenarbeit mit dem Augenarzt ist in diesen Fällen besonders wichtig.
Die Hornhaut (Cornea) des Auges gilt als dessen optisches Fenster. Sie hat eine sehr regelmässige, uhrglasartige Form und ihr Gewebe vereinigt eine hohe Durchsichtigkeit und Elastizität.
Keratokonus
Als Keratokonus bezeichnet man eine krankhafte Veränderung der Hornhaut, welche nebst einer lokalen Verdünnung auch eine besonders irreguläre, d. h. unregelmässige Verformung der Hornhaut bewirkt. Diese oft im zweiten bis dritten Lebensjahrzehnt auftretende nichtentzündliche Veränderung, welche auch augenärztlich überwacht werden sollte, führt zu einem verschwommenen Sehen auf alle Entfernungen.Der Keratokonus ist im Anfangsstadium sehr diskret und mit Brillengläsern noch gut korrigierbar. Im späteren Verlauf ist jedoch die Brille nicht mehr ausreichend und die Kontaktlinse ist, neben verschiedener zum Teil experimenteller Hornhaut Operationen (z.B. Hornhauttransplantat, Intracorneale Ringsegmente, Crosslinking), das einzig mögliche Hilfsmittel für ein gutes Sehen. Der Keratokonus kann sich in jedem Stadium seiner Entwicklung spontan stabilisieren oder auch in einen progressiven Verlauf übergehen.
Diese, bei einem geringen Bevölkerungsanteil auftretende Hornhautveränderung hatte wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Kontaktlinse. Finden sich doch unter den ersten, im Jahr 1885 dokumentierten, Versuchspersonen für Kontaktlinsen bereits Fälle von Keratokonus.
Keratoglobus
Als Keratoglobus bezeichnet man die sehr seltene Verdünnung und Vorwölbung der Randregionen der Hornhaut. Dadurch verändert sich die Form ebenso, jedoch geringer und regelmässiger als beim Keratokonus. Kontaktlinsen und Brillen sind gut geeignete Sehhilfen. Modernste Technologien ermöglichen ein punktgenaues Vermessen der Augenoberfläche und somit eine präzise Anpassung der Spezial-Kontaktlinsen. Die enge Zusammenarbeit mit dem Augenarzt ist in diesen Fällen besonders wichtig.Kontaktlinsen-Anpassung
Die Korrektur der irregulären Hornhautoberfläche erfolgt im fortgeschrittenen Stadium in der Regel mit formstabilen Kontaktlinsen, da sie die Unregelmässigkeit auskorrigieren können. Im Anfangsstadium finden auch spezielle weiche Kontaktlinsen Verwendung.
Ist das Anpassen von formstabilen Kontaktlinsen aufgrund der Hornhautform auch nicht mehr möglich, kommt für die Betroffenen nur noch eine Hornhauttransplantation in Frage.
Transplantate von Hornhautspendern sind Mangelware. Das Hinauszögern einer Hornhauttransplantation ist deshalb anzustreben. Versichern Sie sich, dass Ihr Kontaktlinsenspezialist in diesem Sinne versucht eine optimale Versorgung mit Kontaktlinsen durchzuführen. Bei einem Grossteil der Patienten mit Transplantat ist die Anwendung von formstabilen Kontaktlinsen nach wie vor notwendig.
Eine Anpassung von Kontaktlinsen bei Keratokonus oder Keratoglobus erfordert ein ausserordentliches Mass an Präzision und Erfahrung. INTERLENS-Spezialisten sind dafür ausgebildet.
Ist das Anpassen von formstabilen Kontaktlinsen aufgrund der Hornhautform auch nicht mehr möglich, kommt für die Betroffenen nur noch eine Hornhauttransplantation in Frage.
Transplantate von Hornhautspendern sind Mangelware. Das Hinauszögern einer Hornhauttransplantation ist deshalb anzustreben. Versichern Sie sich, dass Ihr Kontaktlinsenspezialist in diesem Sinne versucht eine optimale Versorgung mit Kontaktlinsen durchzuführen. Bei einem Grossteil der Patienten mit Transplantat ist die Anwendung von formstabilen Kontaktlinsen nach wie vor notwendig.
Eine Anpassung von Kontaktlinsen bei Keratokonus oder Keratoglobus erfordert ein ausserordentliches Mass an Präzision und Erfahrung. INTERLENS-Spezialisten sind dafür ausgebildet.
Katarakt
Katarakt, oder auch grauer Star genannt, ist eine zunehmende Trübung der eigenen Augenlinse im Innern des Auges. Das Alter, langjährige Ultra-Violett-Belastung, Unfälle, Vergiftungen, Starkstromstösse, gewisse Allgemeinerkrankungen wie Diabetes und die Daueranwendung bestimmter Medikamente sind die häufigsten Ursachen für den grauen Star. Kontaktlinsen verhindern die unangenehmen dicken "Stargläser" und bieten älteren Menschen und Säuglingen hervorragende Sicht.
In seltenen Fällen können auch schon Säuglinge eine Katarakt bei der Geburt aufweisen. In diesem Fall ist eine sofortige medizinisch-chirurgische Behandlung notwendig. Kontaktlinsen können trotz des sich bildenden grauen Stars bedenkenlos getragen werden und verhelfen oftmals sehr lange zu einer befriedigenden Sicht. Ultra-violett Filter in den Kontaktlinsen helfen bereits in jungen Jahren, das Auge vor zu grosser Strahlenbelastung zu schützen. Je nach Ort der Trübung sind die Merkmale verschwommene Sicht, Blendempfindlichkeit, Probleme beim Sehen unter schlechter Beleuchtung, bis hin zur Erblindung, sofern die Katarakt nicht rechtzeitig operiert wird.
Nach der chirurgischen Entfernung der trüben Augenlinse wird meist eine klare Kunstlinse implantiert. Die Prognosen sind in der Regel sehr gut, so dass wiederum eine dem Alter entsprechend gute Sicht erwartet werden kann. Oft wird jedoch zusätzlich eine Kontaktlinse oder eine Brille zur optimalen Korrektur der restlichen Sehfehler getragen. In manchen Fällen kann keine Kunstlinse eingepflanzt werden. In diesen Fällen haben sich Kontaktlinsen schon seit Jahrzehnten hervorragend bewährt und sind den früheren berüchtigten Starbrillen optisch und ästhetisch weit überlegen. Ganz besonders geeignet sind in Fällen nach Katarakt multifokale Kontaktlinsen, welche sowohl die Ferne wie auch die Nähe korrigieren können. Die Anpassung von Mehrstärken Kontaktlinsen bei Katarakt erfordert ein ausserordentliches Mass an Präzision und Erfahrung. INTERLENS-Kontaktlinsenspezialisten sind dafür ausgebildet.
In seltenen Fällen können auch schon Säuglinge eine Katarakt bei der Geburt aufweisen. In diesem Fall ist eine sofortige medizinisch-chirurgische Behandlung notwendig. Kontaktlinsen können trotz des sich bildenden grauen Stars bedenkenlos getragen werden und verhelfen oftmals sehr lange zu einer befriedigenden Sicht. Ultra-violett Filter in den Kontaktlinsen helfen bereits in jungen Jahren, das Auge vor zu grosser Strahlenbelastung zu schützen. Je nach Ort der Trübung sind die Merkmale verschwommene Sicht, Blendempfindlichkeit, Probleme beim Sehen unter schlechter Beleuchtung, bis hin zur Erblindung, sofern die Katarakt nicht rechtzeitig operiert wird. Nach der chirurgischen Entfernung der trüben Augenlinse wird meist eine klare Kunstlinse implantiert. Die Prognosen sind in der Regel sehr gut, so dass wiederum eine dem Alter entsprechend gute Sicht erwartet werden kann. Oft wird jedoch zusätzlich eine Kontaktlinse oder eine Brille zur optimalen Korrektur der restlichen Sehfehler getragen. In manchen Fällen kann keine Kunstlinse eingepflanzt werden. In diesen Fällen haben sich Kontaktlinsen schon seit Jahrzehnten hervorragend bewährt und sind den früheren berüchtigten Starbrillen optisch und ästhetisch weit überlegen. Ganz besonders geeignet sind in Fällen nach Katarakt multifokale Kontaktlinsen, welche sowohl die Ferne wie auch die Nähe korrigieren können. Die Anpassung von Mehrstärken Kontaktlinsen bei Katarakt erfordert ein ausserordentliches Mass an Präzision und Erfahrung. INTERLENS-Kontaktlinsenspezialisten sind dafür ausgebildet.
Irisdefekte (Iriskolobom)
Defekte in der Regenbogenhaut, der Iris, beeinträchtigen den Betroffenen durch Blendung und Streulichter. Speziell gefärbte Kontaktlinsen verhelfen diesen Menschen zu bequemem und uneingeschränktem Sehen.
Die Iris, oft auch die Regenbogenhaut genannt, ist das Markanteste und für viele Menschen das Faszinierendste am menschlichen Auge. Bei manchen Menschen blau, grün, grau oder braun ist die Iris der Blickfang wenn wir jemandem in die Augen schauen. Die Iris ist der natürliche Schutz des Auges vor zuviel Blendung und die Pupille als ihr Mittelpunkt reguliert das Eintreten des Lichtes ins Auge völlig autonom und unermüdlich. Fehlen der Iris infolge von Geburtsgebrechen, Augenverletzung, Erkrankung oder Operation Teile dieser so wichtigen Struktur, dann sind Fehlfunktionen und unangenehme Blendung oft die Folge. Auch leiden viele Menschen unter dem ästhetisch unansehnlichen Eindruck. Individuell oder standardisiert eingefärbte Kontaktlinsen helfen, diese optisch oder ästhetisch störende Defekte zu überdecken und verhelfen zu einem natürlicheren Sehen.

Eine Anpassung von individuell eingefärbten Kontaktlinsen bei Iriskolobom erfordert ein ausserordentliches Mass an Präzision und Erfahrung. INTERLENS-Spezialisten sind dafür ausgebildet.

Eine Anpassung von individuell eingefärbten Kontaktlinsen bei Iriskolobom erfordert ein ausserordentliches Mass an Präzision und Erfahrung. INTERLENS-Spezialisten sind dafür ausgebildet.
Säuglinge und Kleinkinder (Geburtskatarakt und Amblyopie)
Im Gegensatz zum weit verbreiteten Vorurteil können Säuglinge und Kleinkinder hervorragend individuell angepasste Kontaktlinsen tragen. Uneingeschränkte Freiheit und verbesserte Entwicklung des Sehens sind die Hauptgründe für Kontaktlinsen bei Kindern und Säuglingen.
Im Gegensatz zum weit verbreiteten Vorurteil können Säuglinge und Kleinkinder hervorragend individuell angepasste Kontaktlinsen tragen. Dies kann nötig sein nach frühkindlichen Augenoperationen wie Katarakt, bei optischer Ungleichsichtigkeit, bei hohen Korrekturwerten oder als Schutz vor Verletzungen und Austrocknung. Dabei sind nahezu alle Korrektionsmöglichkeiten möglich. Es werden sowohl formstabile wie auch weiche Kontaktlinsen angepasst. Je nach Alter des Kindes und weiteren Umständen werden die Kontaktlinsen oft sogar mehrere Wochen konstant auf dem Auge belassen. Den Eltern obliegt die genaue Beobachtung der Augen und die strikte Einhaltung der Folgekontrollen. Ist das Kind alt genug, sich selbst um die Pflege der Kontaktlinsen zu kümmern, wird ihm dies kindergerecht beigebracht. Gerade Säuglinge und Kleinkinder gewöhnen sich aussergewöhnlich leicht an das Tragen von Kontaktlinsen. Alle Anpassungen werden zudem in enger Zusammenarbeit mit dem betreuenden Augenarzt durchgeführt.
Bei Geburtskatarakt ist die sehr frühzeitige Katarakt-Operation äusserst wichtig für die weitere Sehentwicklung des kindlichen Auges. Im Idealfall nach bereits wenigen Lebenstagen oder Lebenswochen wird die Katarakt operiert und der Säugling erhält etwa eine Woche nach der Operation bereits seine individuellen Kontaktlinsen. Die Anpassung erfordert von Seiten des Anpassers wie auch der Eltern viel Einfühlungsvermögen, Verständnis und Geduld. Zusätzlich zum Augenarzt und dem Kontaktlinsenspezialisten ist meist die örtliche Sehschule (Orthoptik) in die Betreuung involviert.
Die Zusammenarbeit zwischen Kontaktlinsenspezialist und Sehschule ist besonders bei sehschwachen (amblyopen) Kinderaugen sehr wichtig. Ungleichsichtigkeit und daraus entstandene reduzierte Sehentwicklung des einen Auges wird oftmals mittels Kontaktlinsen und zeitlich abgestimmtem Abdecken des gesunden Auges zwecks Förderung des Sehens des schwachen Auges durchgeführt. Dank Kontaktlinsen können erstaunliche Resultate erzielt werden.
Eine Anpassung von individuellen Kontaktlinsen bei Säuglingen und Kleinkindern erfordert ein ausserordentliches Mass an Einfühlungsvermögen, Geduld und Erfahrung. INTERLENS-Kontaktlinsenspezialisten sind dafür ausgebildet.
Bei Geburtskatarakt ist die sehr frühzeitige Katarakt-Operation äusserst wichtig für die weitere Sehentwicklung des kindlichen Auges. Im Idealfall nach bereits wenigen Lebenstagen oder Lebenswochen wird die Katarakt operiert und der Säugling erhält etwa eine Woche nach der Operation bereits seine individuellen Kontaktlinsen. Die Anpassung erfordert von Seiten des Anpassers wie auch der Eltern viel Einfühlungsvermögen, Verständnis und Geduld. Zusätzlich zum Augenarzt und dem Kontaktlinsenspezialisten ist meist die örtliche Sehschule (Orthoptik) in die Betreuung involviert.Die Zusammenarbeit zwischen Kontaktlinsenspezialist und Sehschule ist besonders bei sehschwachen (amblyopen) Kinderaugen sehr wichtig. Ungleichsichtigkeit und daraus entstandene reduzierte Sehentwicklung des einen Auges wird oftmals mittels Kontaktlinsen und zeitlich abgestimmtem Abdecken des gesunden Auges zwecks Förderung des Sehens des schwachen Auges durchgeführt. Dank Kontaktlinsen können erstaunliche Resultate erzielt werden.
Eine Anpassung von individuellen Kontaktlinsen bei Säuglingen und Kleinkindern erfordert ein ausserordentliches Mass an Einfühlungsvermögen, Geduld und Erfahrung. INTERLENS-Kontaktlinsenspezialisten sind dafür ausgebildet.
Verbandlinsen / Medikamententräger
Ganz allgemein gilt der Grundsatz, dass Kontaktlinsen bei entzündlichen oder infektiösen Zuständen am Auge nicht getragen werden sollen. Dennoch kann es nicht selten vorkommen, dass gerade bei krankhaften Zuständen am Auge eine so genannte Verbandlinse oder therapeutische Kontaktlinse zum Einsatz kommt.
In den meisten Fällen sind es weiche Kontaktlinsen, welche ein speziell hohes Mass an augenfreundlichen Eigenschaften aufweisen. In gewissen Fällen kommen aber auch formstabile Materialien zum Einsatz. Sie sollen das Auge vor der gefährlichen Austrocknung bewahren, der Hornhaut helfen, sich zu regenerieren, vor weiteren Verletzungen durch die Wimpern der Lider oder Fremdkörper schützen oder manchmal sogar als Medikamententräger dienen. Ob deren Einsatz sinnvoll und dienlich ist, entscheidet der behandelnde Augenarzt.
Sehr oft wird dabei ein INTERLENS-Kontaktlinsenspezialist zu Rate gezogen, welcher die nötigen Eigenschaften des zu empfehlenden Materials kennt. Der Patient wird über die sehr spezielle Anwendung genau aufgeklärt, der Nutzen und die möglichen Risiken werden gegeneinander abgewogen und die strengen Kontroll- und Austauschrhythmen gegenseitig vereinbart. Um eine sichere Therapie zu gewährleisten, dürfen weder bei der Tragemodalität noch der Medikamentation selbstständig Änderungen vorgenommen werden. Eine Notfallnummer wird Ihnen Ihr Arzt oder der Kontaktlinsenspezialist angeben.
Sehr oft wird dabei ein INTERLENS-Kontaktlinsenspezialist zu Rate gezogen, welcher die nötigen Eigenschaften des zu empfehlenden Materials kennt. Der Patient wird über die sehr spezielle Anwendung genau aufgeklärt, der Nutzen und die möglichen Risiken werden gegeneinander abgewogen und die strengen Kontroll- und Austauschrhythmen gegenseitig vereinbart. Um eine sichere Therapie zu gewährleisten, dürfen weder bei der Tragemodalität noch der Medikamentation selbstständig Änderungen vorgenommen werden. Eine Notfallnummer wird Ihnen Ihr Arzt oder der Kontaktlinsenspezialist angeben.
Nach Augenverletzungen
Augenverletzungen durch Sport, Beruf oder Spiel ereignen sich auch heute noch sehr häufig. Irreguläre Augenoberflächen und Narben beeinträchtigen danach die Sicht der Betroffenen im täglichen Leben enorm. Speziell dafür angepasste Kontaktlinsen verhelfen diesen Menschen meist wieder zu einem fast normalen Sehen ohne visuelle Nachteile.
Schnell ist ein Unfall mit den Augen passiert welcher lebenslang das gesunde, normale Sehen beeinträchtigen wird. Unfälle mit mechanischen Gegenständen wie Splitter und spitze Gegenstände, mit Flüssigkeiten wie Säuren und Laugen, oder dumpfe Verletzungen und Prellungen durch Bälle, Türen oder Ellbogen ereignen sich viel häufiger als man denkt. In vielen Fällen wären Verletzungen vermeidbar, wenn einfache Schutzvorkehrungen wie das Tragen einer Schutzbrille oder eines Schutzschildes, eingehalten würden.
Augenkliniken und Augenärzte kümmern sich zuerst um die direkten Folgen solcher Verletzungen. Die unmittelbaren Folgen sind Vernarbungen und unregelmässige Augenoberflächen welche ein normales Sehen mit Brille nicht mehr zulassen. Speziell dafür angepasste weiche oder formstabile Kontaktlinsen verhelfen den Betroffenen wieder zu einem annähernd normalen Sehen und lassen die Behinderung im Alltag schnell wieder vergessen. Die möglichst vollständige soziale und berufliche Integration im Alltag ist dabei oberstes Ziel.
Bei starken Hornhautnarben und schweren inneren Augenverletzungen ist eine visuelle Rehabilitation sehr oft weder chirurgisch noch mit Kontaktlinsen möglich. In diesen Fällen kann eine Kontaktlinse mit aufgemalter Iriszeichnung (Irislinse) zu einem ästhetisch komfortablen Aussehen verhelfen.

Versierte Kontaktlinsenspezialisten können heute dank fortschrittlicher Vermessungs- und Herstellungstechnik und dem gezielten Einsatz von Spezialwissen enorme Verbesserungen der Lebensqualität erzielen. Es versteht sich von selbst, dass solche komplexen Anpassungen nur von erfahrenen und dafür ausgebildeten Spezialisten erfolgreich durchgeführt werden können. INTERLENS-Kontaktlinsenspezialisten haben diese Qualifikation.
Augenkliniken und Augenärzte kümmern sich zuerst um die direkten Folgen solcher Verletzungen. Die unmittelbaren Folgen sind Vernarbungen und unregelmässige Augenoberflächen welche ein normales Sehen mit Brille nicht mehr zulassen. Speziell dafür angepasste weiche oder formstabile Kontaktlinsen verhelfen den Betroffenen wieder zu einem annähernd normalen Sehen und lassen die Behinderung im Alltag schnell wieder vergessen. Die möglichst vollständige soziale und berufliche Integration im Alltag ist dabei oberstes Ziel.
Bei starken Hornhautnarben und schweren inneren Augenverletzungen ist eine visuelle Rehabilitation sehr oft weder chirurgisch noch mit Kontaktlinsen möglich. In diesen Fällen kann eine Kontaktlinse mit aufgemalter Iriszeichnung (Irislinse) zu einem ästhetisch komfortablen Aussehen verhelfen.

Versierte Kontaktlinsenspezialisten können heute dank fortschrittlicher Vermessungs- und Herstellungstechnik und dem gezielten Einsatz von Spezialwissen enorme Verbesserungen der Lebensqualität erzielen. Es versteht sich von selbst, dass solche komplexen Anpassungen nur von erfahrenen und dafür ausgebildeten Spezialisten erfolgreich durchgeführt werden können. INTERLENS-Kontaktlinsenspezialisten haben diese Qualifikation.
Lähmungsschielen
Das Lähmungsschielen beruht auf der Lähmung von einem oder mehreren äusseren Augenmuskeln. Kontaktlinsen können, wenn auch nicht das Lähmungsschielen an sich, doch wenigstens die Fehlsichtigkeit korrigieren. Zudem können spezielle Abdecklinsen (Okklusionslinsen) Doppelbilder eliminieren.
Der Schielwinkel ändert sich in den verschiedenen Blickrichtungen und ist am stärksten im Funktionsbereich des gelähmten Muskels. Die Häufigkeit des Schielens liegt bei 5% bis 7%. Insgesamt ist das Einwärtsschielen in Europa und Nordamerika weitaus häufiger als das Auswärtsschielen.
Während Begleitschielen vor allem im Kindesalter vorkommt, sind vom Lähmungsschielen vorwiegend Erwachsene betroffen. Kontaktlinsen können das Lähmungsschielen zwar nicht beheben, doch können sie erfolgreich zur Korrektur der oftmals vorhandenen Fehlsichtigkeit eingesetzt werden. Präzise angepasste Kontaktlinsen verrutschen auch auf einem schielenden Auge nicht. Im Falle von alternierendem, also abwechselndem, Sehen bieten Kontaktlinsen die grössten optischen Vorteile.
Bei Unfällen mit Hirntrauma kann Lähmungsschielen plötzlich auftreten. Durch die Schielstellung der Augen sieht der Patient doppelt und kann sich im Raum nicht mehr orientieren. Nur das Abdecken eines Auges bringt Linderung für den Betroffenen. Im Verlaufe der Rekonvaleszenz und in Abhängigkeit des Schweregrades des Traumas, kann sich in einigen Fällen wieder normales Sehen einstellen.
Viel angenehmer und weniger auffällig sind speziell gefertigte Kontaktlinsen, so genannte Okklusionslinsen. Das sind weiche Kontaktlinsen mit schwarz gefärbtem, Licht undurchlässigem Zentrum, welche die Pupille abdecken und das Sehen mit dem betroffenen Auge verunmöglichen. Bei stabilem Status kann in einer späteren Phase und bei idealen Bedingungen eine Schieloperation wieder zu normalem Sehen verhelfen.
Eine Anpassung von individuellen Kontaktlinsen bei Schielstellungen erfordert ein ausserordentliches Mass an Präzision und Erfahrung. INTERLENS-Kontaktlinsenspezialisten sind dafür ausgebildet.
Während Begleitschielen vor allem im Kindesalter vorkommt, sind vom Lähmungsschielen vorwiegend Erwachsene betroffen. Kontaktlinsen können das Lähmungsschielen zwar nicht beheben, doch können sie erfolgreich zur Korrektur der oftmals vorhandenen Fehlsichtigkeit eingesetzt werden. Präzise angepasste Kontaktlinsen verrutschen auch auf einem schielenden Auge nicht. Im Falle von alternierendem, also abwechselndem, Sehen bieten Kontaktlinsen die grössten optischen Vorteile.
Bei Unfällen mit Hirntrauma kann Lähmungsschielen plötzlich auftreten. Durch die Schielstellung der Augen sieht der Patient doppelt und kann sich im Raum nicht mehr orientieren. Nur das Abdecken eines Auges bringt Linderung für den Betroffenen. Im Verlaufe der Rekonvaleszenz und in Abhängigkeit des Schweregrades des Traumas, kann sich in einigen Fällen wieder normales Sehen einstellen.
Viel angenehmer und weniger auffällig sind speziell gefertigte Kontaktlinsen, so genannte Okklusionslinsen. Das sind weiche Kontaktlinsen mit schwarz gefärbtem, Licht undurchlässigem Zentrum, welche die Pupille abdecken und das Sehen mit dem betroffenen Auge verunmöglichen. Bei stabilem Status kann in einer späteren Phase und bei idealen Bedingungen eine Schieloperation wieder zu normalem Sehen verhelfen.
Eine Anpassung von individuellen Kontaktlinsen bei Schielstellungen erfordert ein ausserordentliches Mass an Präzision und Erfahrung. INTERLENS-Kontaktlinsenspezialisten sind dafür ausgebildet.
